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Ladezonen in Wien: alle 3.202 Zonen nach Bezirk

Wien hat 3.202 amtliche Ladezonen – Halteverbotszonen mit der Zusatztafel „ausgenommen Ladetätigkeit“, in denen Zusteller:innen be- und entladen dürfen, ohne in zweiter Spur zu stehen. Die Stadt Wien veröffentlicht sie als offene Daten; diese Seite zeigt, wie sie sich auf die Bezirke verteilen, wann sie gelten und was auf der Tour rechtlich zählt. Die App Ladezonen Wien zeigt alle 3.202 auf einer Live-Karte und berechnet, welche Zone genau jetzt für Ladetätigkeit reserviert ist.

Ladezonen pro Bezirk

Die meisten Ladezonen liegen dort, wo am dichtesten beliefert wird: Favoriten, Leopoldstadt, Innere Stadt, Ottakring und Landstraße stellen zusammen mehr als ein Drittel aller Zonen. Nur wenige Zonen gelten rund um die Uhr – die allermeisten sind an Werktage und Tageszeiten gebunden. Die Spalte „öffentliche WCs“ nennt die WC-Anlagen der Stadt im Bezirk, die die App seit Version 1.1.1 ebenfalls auf der Karte zeigt.

BezirkLadezonendavon rund um die Uhr, ohne Einschränkungöffentliche WCs
1010 Innere Stadt222812
1020 Leopoldstadt230918
1030 Landstraße20049
1040 Wieden9623
1050 Margareten10826
1060 Mariahilf11486
1070 Neubau125115
1080 Josefstadt7203
1090 Alsergrund13132
1100 Favoriten237714
1110 Simmering81112
1120 Meidling173106
1130 Hietzing6929
1140 Penzing108213
1150 Rudolfsheim-Fünfhaus15045
1160 Ottakring209211
1170 Hernals130210
1180 Währing9509
1190 Döbling146212
1200 Brigittenau10908
1210 Floridsdorf112326
1220 Donaustadt138469
1230 Liesing14535
ohne Bezirksangabe im Register2––
Wien gesamt3.20289273

Wann gilt eine Ladezone?

Maßgeblich ist immer die Tafel vor Ort. 2.959 der 3.202 Zonen tragen den Zusatz „werkt.“ auf der Tafel – an gesetzlichen Feiertagen setzt ihr Zeitfenster aus; ob der Samstag dazugehört, sagt die Tafel (Mo–Fr oder Mo–Sa), und 136 Zonen haben ein eigenes Sonn- und Feiertagsfenster. 88 Zonen gelten laut Tafel auch an Feiertagen, 20 nur in einer Saison (zum Beispiel vom 15. April bis 15. Dezember). Die häufigsten Zeitfenster sind Mo–Fr (werkt.) 7–17 h, 8–16 h und 7–16 h; mit Samstag am häufigsten Mo–Fr 8–18 h und Sa 8–12 h. Die Zeiten unterscheiden sich von Zone zu Zone. Die mittlere Zonenlänge beträgt 14 Meter – Platz für einen Transporter, selten für zwei.

Die App rechnet Werktags-, Feiertags- und Saisonlogik aus den amtlichen Tafeltexten in Echtzeit, inklusive österreichischer Feiertage und Zeitfenstern über Mitternacht: Grün heißt, die Zone ist genau jetzt für Ladetätigkeit reserviert.

Wer darf in einer Ladezone halten?

Ladezonen sind für Ladetätigkeit da – nicht zum Parken. 2.877 Zonen sind laut Register für Lastfahrzeuge ausgewiesen, 249 für alle Fahrzeuge, 46 für Lastfahrzeuge bis 3,5 t. Zusteller:innen genießen zusätzlich das Privileg des § 26a StVO: Beim Zustellen oder Abholen von Sendungen dürfen Post- und Paketfahrzeuge im Halteverbot und in zweiter Spur halten, wenn es die Zustellung erfordert und der Verkehr nicht wesentlich behindert wird – nie am Gehsteig, nie auf Bus- oder Radspuren; in der Kurzparkzone bleibt der Parkschein fällig. Kein Parkschein kostet € 50 (ab 2027 € 60), Zustellen vom Gehsteig € 90 (ab 2027 € 110). Die App fasst diese Regeln in sechs Sprachen zusammen.

Die Karte aller Ladezonen in Wien

Ladezonen Wien im App Store – für iPhone, gratis im Grundumfang, 7 Tage Pro gratis testen. Alle Zonen und Zeiten sind in der App gespeichert und funktionieren offline; ein Tipp übergibt die Zone an Google Maps oder Waze. Fehlt eine Zone auf der Karte, öffnet der Melde-Knopf mit dem gelben Warndreieck am Kartenrand eine vorausgefüllte E-Mail mit deinem Standort – Foto der Tafel anhängen, fertig. So kam zuletzt, per Foto und GPS-Standort gemeldet, die durchgehende Zone in der Mollardgasse dazu.

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Datenquelle

Datenquelle: Stadt Wien – data.wien.gv.at (CC BY 4.0), Datensätze „Ladezonen Standorte Wien“ (Registerabzug 05.08.2026, Zeitangaben bereinigt 20.08.2026) und „Öffentliche WC-Anlagen Standorte Wien“ (Stand 27.08.2026). Ladezonen Wien ist ein unabhängiges Angebot ohne Verbindung zur Stadt Wien; rechtlich verbindlich ist ausschließlich die Beschilderung vor Ort.